Steuer-Recht

Steuerschuld durch Fahrkostenpauschale senken

Das Finanzamt erkennt bei der Fahrkostenpauschale stets die k├╝rzeste Streckenf├╝hrung zwischen Wohnung und Arbeitsplatz an. Diese ist ma├čgebend f├╝r die Werbungskosten. Dabei wird die Fahrkostenpauschale nicht f├╝r die Hin- und R├╝ckfahrt gew├Ąhrt, sondern stets f├╝r die einfache Fahrt von Wohnung zur Arbeitsstelle. Wer eine Schwerbehinderung von mindestens 50 Prozent aufweist, erh├Ąlt jedoch die Fahrkostenpauschale f├╝r die Hin- und R├╝ckfahrt.

Nicht bei der Dienstreise
Anders sieht das bei der Dienstreise aus. Hierbei wird die Fahrkostenpauschale durch den Begriff Reisekosten ersetzt. Dabei sollten Sie, sofern Sie die Reise von der Dienststelle aus antreten, f├╝r die Fahrkostenpauschale immer wie folgt vorgehen.

Fahrkostenpauschale und Hinweise

Die maximale H├Âhe der an erkennbaren Fahrkostenpauschale liegt bei 4.500 Euro pro Jahr. Wird diese durch eine oder mehrere Dienstreise/n ├╝berschritten, m├╝ssen die Mehrkosten dem Finanzamt belegt werden. Bei einer Fahrt von Wohnung zur Arbeitsstelle gilt immer die k├╝rzeste Entfernung. Bei einer Dienstreise berechnen sich hingegen alle gefahrenen Kilometer. Bei der regul├Ąren Fahrt ins B├╝ro jedoch nur die Hinfahrt.

Die Fahrkostenpauschale wird aber nicht nur beim Auto anerkannt. Auch andere Verkehrsmittel k├Ânnen genutzt und in die Pauschale miteinflie├čen. Abgesetzt werden k├Ânnen allerdings keine Mautgeb├╝hren. Sobald Sie die Strecke mit einem Flugzeug zur├╝cklegen, f├Ąllt dieses nicht mehr unter die Fahrkostenpauschale. Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn Sie dadurch zum Beispiel an einer beruflichen Weiterbildung teilnehmen. In diesem Fall k├Ânnen Sie die entstehenden Kosten ├╝ber die Fahrkostenpauschale bei den Werbungskosten geltend machen.

[Bild: Benoit Darcy/Flickr.]