Zocken während der Arbeitszeit

8 Stunden im Büro können lang werden. Langeweile und Frust tauchen häufig auf. Die Reaktionen darauf sind sehr unterschiedlich. Die meisten nutzen dann hin und wieder den PC im Büro zum Zocken. Seitdem es Browser Spiele gibt, ist das einfacher denn je. Doch was sagt der Arbeitgeber dazu?

Kurz gesagt: Abmahnungen und die Kündigung kann drohen. Die meisten Chefs drücken sicherlich hier und da ein Auge zu. Doch wenn das Zocken am PC regelmäßig vorkommt und dann auch noch in der normalen Arbeitszeit, kommt schnell die erste Abmahnung auf den Tischgeflattert.

In der Arbeitszeit Filme sehen

Doch es geht noch schlimmer. Immer mehr Arbeitnehmer nutzen den PC im Büro für private Dinge. Ein paar Minuten täglich … dagegen sagt kein Arbeitgeber etwas. Doch sobald dadurch das Arbeitsergebnis nachlässt und die Konzentration gestört werden, liegt der Fall schon anders.

Erstaunlich ist auch, dass Pornos vorwiegend während der Arbeitszeit konsumiert werden. 70 Prozent aller dieser Filme werden zwischen 9 – 17 Uhr abgerufen. Also mitten in der Arbeitszeit. Wer dabei erwischt wird, muss mit einer Abmahnung rechnen. Nicht nur erotische Filme werden konsumiert, vor allem Männer nutzen dann die speziellen Leistungen der Webcam Damen, die ja 24 Stunden am Tag abgerufen werden können.

Das geht gar nicht. Hierauf reagieren die meisten Arbeitgeber mit der vollen Härte. Nicht nur, das Arbeitszeit verloren geht. Erschwerend kommt auch hinzu, dass sich weibliche Mitarbeiter dadurch belästigt fühlen könnten.

In der Mittagspause zocken

Doch blick wir noch einmal auf das Zocken. Das steht stellvertretend auch für die Nutzung von Sozialen Netzwerken oder der privaten Email Nutzung am Firmencomputer. Generell spricht dabei nichts dagegen, wenn solche Tätigkeiten in der Mittagszeit ausgeführt werden. Vorausgesetzt: Der Chef hat dieser Nutzung zugestimmt. Was beim Zocken im Büro erlaubt ist, hängt von vielen Dingen ab.

Nehmen wir einmal an, sie zocken in der Pause am PC und laden dafür entsprechende Software auf den Rechner oder spielen ein Game im Webbrowser. Kommt es danach zu einem Virenbefall (was gerade bei Onlinespielen häufig ist), ist der Arbeitnehmer für die Folgeschäden verantwortlich.

Das Gleiche passiert beim privaten Surfen auf anderen Seiten, in den Sozialen Netzwerken. Stellen Sie immer sicher, dass der Chef dazu sein ok gegeben hat.

Überwachung

Sie schreiben private Emails am Firmenrechner oder loggen sich in ihr Bankkonto ein. Das kann unter Umständen genauso unsicher, wie in einem Internetcafé sein. Viele Firmen haben Keylogger-Programme installiert, die alles aufzeichnen. Erlaubt sind diese Programme für diese Verwendung nicht. Dennoch werden sie gerne im Büro von vielen Arbeitgebern zur Überwachung genutzt. Alles, was Sie in den PC eingeben wird festgehalten. Teilweise auch mit Bildern.

Alternative Lösung

Damit jedes Risiko vermieden werden kann, raten wir dazu, in den Pausen zu zocken. Nehmen Sie am besten Ihr eigenes Smartphone oder einfach ein Tablet. So kann nichts passieren und sie sind auf der sicheren Seite.

Neue Mitarbeiter sollten darauf aber erst einmal ganz verzichten. Schließlich befinden sie sich noch in der Probephase. Auch wenn dabei keine Regeln gebrochen werden, könnte es dennoch einen schlechten Eindruck hinterlassen. Ohnehin zockt es sich am besten in der Freizeit. Dann, wenn kein Arbeitgeber störend dazwischen kommen kann!